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Laudatio zur Verleihung des PriCülTür 2010
an Romy Gysin und Suzanne Schweizer Geschäftsleiterinnen der kult.kinos in Basel

Liebe Romy, liebe Suzanne
Liebe kult.amiche und kult.amici –

– denn dass alle hier festlich Versammelten taufrische oder in Ehren ergraute Freundinnen und Freunde der kult.kinos sind, dieser besten und vielfältigsten
Fitnesszentren für all unsere Sinne, davon gehe ich jetzt einfach mal aus. Ich stelle mir vor, Sie alle gehen wahrscheinlich Ihrerseits davon aus, dass Sie jetzt eine Laudatio hören werden. Ich dachte ja auch, dass ich hier das machen darf, was Kritiker – entgegen dem, was man ihnen gemeinhin nachsagt – am allerliebsten tun, nämlich loben, loben und nochmals loben!

Aber als kulturaffine Menschen wird es Sie vielleicht auch nicht allzu sehr überraschen, dass man gerade bei Kulturanlässen oft nicht so genau weiss, worauf man sich da einlässt – mehr noch, dass das Nichtvoraussehbare, die Irritation ein Qualitätsmerkmal, ja eine Grundvoraussetzung für kulturelle Veranstaltungen, die diesen Namen verdienen wollen, sein muss.

Deshalb erlaube ich mir auch, Ihnen zumindest Auszüge aus einem Dokument zuzumuten, das mir während der Vorbereitungen zu dieser kleinen Rede zugespielt
wurde. Es handelt sich dabei wahrlich nicht um eine Lobrede, sondern um eine – Anklageschrift!

Romy Gysin und Suzanne Schweizer in ihrer Funktion als langjährige Geschäftsleiterinnen der kult.kinos werden in dem 287 Seiten langen Dokument für
schuldig befunden (ich kann hier wie gesagt nur Auszüge zitieren): Die vollständige Anklageschrift von Alfred Schlienger als PDF herunterladen


Suzanne Schweizer und Romy Gysin Geschäftsleiterinnen kult.kino